Vulkane
Klasse 3–4 · Sachunterricht · 2:14 Min.
Das Wichtigste
- Magma ist flüssiges, sehr heißes Gestein tief in der Erde.
- Es sammelt sich unter dem Vulkan in der Magmakammer.
- Wird der Druck zu groß, steigt das Magma durch den Schlot nach oben.
- Kommt es aus dem Krater, heißt es Lava.
- Die Lava kühlt ab und wird wieder zu festem Gestein.
Alles zum Nachlesen
Was passiert eigentlich, wenn ein Vulkan ausbricht?
In diesem Video lernst du, wie ein Vulkan aufgebaut ist und warum er ausbricht.
Tief unter unseren Füßen ist es sehr, sehr heiß.
Dort ist es so heiß, dass Gestein schmilzt. Dieses flüssige Gestein heißt Magma.
Magma ist ungefähr tausend Grad heiß. Das ist viel heißer als ein Backofen.
Unter einem Vulkan sammelt es sich in einer großen Höhle. Sie heißt Magmakammer.
Schauen wir uns den Vulkan genauer an.
Von der Magmakammer führt ein Kanal nach oben. Er heißt Schlot.
Oben im Berg ist eine Öffnung, der Krater.
Der Berg selbst besteht aus erkalteter Lava und Asche von früheren Ausbrüchen.
Und wie kommt es zu einem Ausbruch?
In der Magmakammer sammelt sich immer mehr Magma und Gas. Der Druck wird immer größer.
Irgendwann drückt das Gas das Magma durch den Schlot nach oben.
Der Vulkan bricht aus. Gas und Asche schießen hoch in den Himmel.
Das Magma fließt aus dem Krater. Draußen nennt man es Lava.
Die Lava fließt den Berg hinunter. Sie ist so heiß, dass sie leuchtet.
Wenn sie abkühlt, wird sie wieder zu festem Gestein. So wächst der Berg mit jedem Ausbruch.
Ein bekannter Vulkan ist der Ätna. Er liegt auf der Insel Sizilien in Italien.
Er gehört zu den aktivsten Vulkanen in Europa und bricht immer wieder aus.
Auch in Deutschland gibt es Vulkane, zum Beispiel in der Eifel. Sie schlafen aber schon sehr lange.
Fassen wir zusammen.
Magma ist flüssiges, sehr heißes Gestein. Es sammelt sich in der Magmakammer.
Wird der Druck zu groß, steigt das Magma durch den Schlot nach oben.
Draußen heißt es Lava. Sie kühlt ab und wird wieder zu festem Gestein.
Super! Jetzt bist du dran.
