Tonarten und Vorzeichen
Klasse 6 · Musik · 2:45 Min.
Das Wichtigste
- In Dur liegen die Halbtöne zwischen dem dritten und vierten und dem siebten und achten Ton.
- C-Dur hat keine Vorzeichen.
- Ein Kreuz erhöht einen Ton, ein b erniedrigt ihn.
- Der Quintenzirkel ordnet die Tonarten nach der Zahl ihrer Vorzeichen.
Alles zum Nachlesen
Warum spielt man in G-Dur eine schwarze Taste, in C-Dur aber nicht?
In diesem Video lernst du Tonarten, Vorzeichen und den Quintenzirkel kennen.
Eine Dur-Tonleiter hat acht Töne. Die C-Dur-Tonleiter geht von C bis C.
Meist liegt dazwischen ein Ganzton. Nur vom dritten zum vierten und vom siebten zum achten Ton ist es ein Halbton.
Bei C-Dur sind das genau die weißen Tasten. C-Dur hat keine Vorzeichen.
Jetzt bauen wir dieselbe Tonleiter ab dem Ton G.
Von E nach F wäre aber nur ein Halbton. Hier brauchen wir einen Ganzton.
Also erhöhen wir das F um einen Halbton. Aus F wird Fis, die schwarze Taste.
Das Erhöhen zeigt ein Kreuz an. G-Dur hat also ein Kreuz: fis.
Alle Dur-Tonarten passen in einen Kreis, den Quintenzirkel. Oben steht C-Dur ohne Vorzeichen.
Im Uhrzeigersinn geht es immer eine Quinte höher: G, D, A, E, H und Fis.
Mit jedem Schritt kommt ein Kreuz dazu. D-Dur hat zwei Kreuze, A-Dur drei.
Gegen den Uhrzeigersinn geht es eine Quinte tiefer: F, B, Es, As, Des und Ges.
Hier kommt mit jedem Schritt ein b dazu. F-Dur hat ein b, B-Dur zwei.
Ein Kreuz erhöht einen Ton um einen Halbton. An den Namen hängt man is an.
Ein b erniedrigt um einen Halbton. Aus E wird Es, und aus H wird B.
Die Vorzeichen stehen am Anfang jeder Notenzeile und gelten für alle Töne mit diesem Namen.
Ein Beispiel: D-Dur hat zwei Kreuze, nämlich fis und cis.
Fassen wir zusammen.
In Dur liegen die Halbtöne zwischen dem dritten und vierten und dem siebten und achten Ton.
C-Dur hat keine Vorzeichen.
Ein Kreuz erhöht einen Ton, ein b erniedrigt ihn.
Der Quintenzirkel ordnet die Tonarten nach der Zahl ihrer Vorzeichen.
Super! Jetzt bist du dran.