Die Schnecke
Klasse 3 · Sachunterricht · 1:54 Min.
Das Wichtigste
- Die Schnecke ist ein Weichtier mit einem Fuß und zwei Paar Fühlern.
- Sie gleitet auf Schleim, der sie auch feucht hält und schützt.
- Ihr Haus aus Kalk wächst mit und schützt sie bei Gefahr, Trockenheit und Kälte.
- Schnecken mögen es feucht, sind meist nachts unterwegs und fressen Pflanzen.
Alles zum Nachlesen
Sie ist langsam, glitschig und trägt ihr Haus immer mit sich herum. Weißt du, warum?
In diesem Video lernst du, wie eine Schnecke gebaut ist und wie sie lebt.
Das ist eine Weinbergschnecke. Schnecken sind Weichtiere: Sie haben keine Knochen.
Auf dem Rücken trägt sie ihr Haus.
Unten ist der Fuß, ein starker Muskel zum Kriechen.
Die langen Fühler tragen die Augen, mit den kurzen Fühlern tastet und riecht sie.
Beim Kriechen gibt sie Schleim ab und gleitet darauf wie auf einer Rutschbahn.
Der Schleim hält ihre Haut feucht und schützt sie vor spitzen Steinen. Zurück bleibt eine glänzende Spur.
Das Haus ist aus Kalk und fest mit dem Körper verwachsen. Es wächst mit.
Bei Gefahr oder wenn es zu trocken ist, zieht sich die Schnecke ganz in ihr Haus zurück.
Im Winter gräbt sie sich in die Erde ein und verschließt ihr Haus mit einem Kalkdeckel.
Schnecken mögen es feucht und schattig, zum Beispiel unter Blättern oder Steinen.
Unterwegs sind sie meistens nachts, wenn es kühl und feucht ist.
Schnecken fressen Pflanzen. Mit ihrer Raspelzunge raspeln sie Blätter ab.
Warum siehst du nach einem Regen so viele Schnecken?
Wenn es regnet, ist alles nass. Dann trocknet die Schnecke nicht aus und kommt aus ihrem Haus.
Auf nassem Boden gleitet sie besonders gut. Regenwetter ist Schneckenwetter.
Fassen wir zusammen.
Die Schnecke ist ein Weichtier mit einem Fuß und zwei Paar Fühlern.
Sie gleitet auf Schleim. Der Schleim und ihr Haus aus Kalk schützen sie vor Gefahr, Trockenheit und Kälte.
Schnecken mögen es feucht, sind meist nachts unterwegs und fressen Pflanzen.
Super! Jetzt bist du dran.
