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Samen und Keimung

Klasse 4 · Sachunterricht · 2:09 Min.

Das Wichtigste

  • Ein Samen hat eine Schale, einen Keimling und einen Vorrat.
  • Zum Keimen braucht er Wasser, Wärme und Luft.
  • Zuerst wächst die Wurzel nach unten, dann der Spross nach oben.
  • Mit grünen Blättern und Licht stellt die Pflanze selbst Nahrung her.
Alles zum Nachlesen

Aus einem kleinen Samen wird eine große Pflanze. Wie funktioniert das eigentlich?

In diesem Video lernst du, was in einem Samen steckt und was er zum Keimen braucht.

Viele Pflanzen vermehren sich mit Samen. Schauen wir in eine Bohne hinein.

Außen schützt die Samenschale das Innere.

Innen liegt der Keimling. Aus ihm wächst später die neue Pflanze.

Den meisten Platz nehmen die Keimblätter ein. Sie sind ein Vorrat an Nährstoffen.

Ein Samen kann lange ruhen. Damit er keimt, braucht er aber drei Dinge.

Erstens Wasser. Der Samen saugt sich voll, quillt auf und wird größer.

Zweitens Wärme. In kalter Erde keimen die meisten Samen nicht.

Drittens Luft. Der Keimling braucht den Sauerstoff aus der Luft zum Atmen.

Licht braucht der Samen zum Keimen meist nicht. Licht braucht erst die junge Pflanze.

So keimt eine Bohne: Zuerst quillt sie auf, und die Schale platzt.

Dann wächst die Keimwurzel nach unten. Sie hält die Pflanze fest und nimmt Wasser auf.

Danach schiebt sich der Spross nach oben, durch die Erde ans Licht.

Dann entfalten sich grüne Blätter. Mit Licht stellt die Pflanze nun selbst Nahrung her.

Probier es selbst aus! Lege Kressesamen auf Watte in zwei Schalen.

Die linke Watte hältst du feucht, die rechte bleibt trocken.

Nach ein paar Tagen siehst du: Nur auf der feuchten Watte keimen die Samen.

Das zeigt: Ohne Wasser kann ein Samen nicht keimen.

Fassen wir zusammen.

Ein Samen hat eine Schale, einen Keimling und einen Vorrat.

Zum Keimen braucht er Wasser, Wärme und Luft.

Zuerst wächst die Wurzel nach unten, dann der Spross nach oben.

Mit grünen Blättern und Licht stellt die Pflanze selbst Nahrung her.

Super! Jetzt bist du dran.

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