Die Germanen
Klasse 4 · Sachunterricht · 1:56 Min.
Das Wichtigste
- Die Germanen lebten in vielen Stämmen.
- Die meisten waren Bauern in kleinen Dörfern.
- Im Langhaus wohnten Menschen und Tiere zusammen.
- Sie glaubten an Götter wie Wodan, Donar und Frija.
Alles zum Nachlesen
Wer waren eigentlich die Germanen? Und wie lebten sie?
In diesem Video lernst du, wie die Germanen wohnten und woran sie glaubten.
Die Germanen lebten vor etwa zweitausend Jahren in Mittel- und Nordeuropa.
Sie waren kein einheitliches Volk, sondern viele Stämme, zum Beispiel die Cherusker.
Den Namen Germanen gaben ihnen die Römer.
Die meisten Germanen waren Bauern und lebten in kleinen Dörfern.
Ihr Haus war lang und schmal: das Langhaus. Es war aus Holz und Lehm, das Dach aus Stroh.
Menschen und Tiere wohnten unter einem Dach. Eine Wand trennte Wohnteil und Stall.
Im Stall standen die Rinder. Sie wärmten im Winter das Haus mit.
Im Wohnteil brannte ein Feuer zum Kochen. Der Rauch zog durch das Dach ab.
Auf den Feldern bauten sie Getreide an und hielten Rinder, Schweine und Schafe.
Aus Schafwolle spannen und webten sie Stoff für Kleidung.
Schmiede machten aus Eisen Werkzeuge und Waffen.
Die Germanen glaubten an viele Götter. Wodan war der Göttervater.
Donar war der Gott des Donners und der Gewitter.
Frija, die Frau von Wodan, beschützte Ehe und Familie.
Verehrt wurden die Götter oft in der Natur, etwa in Wäldern oder an Quellen.
Ein Beispiel: Der Donnerstag ist nach Donar benannt.
Und der Freitag wahrscheinlich nach Frija. So stecken die Götter bis heute im Kalender.
Fassen wir zusammen.
Die Germanen lebten in vielen Stämmen, die meisten als Bauern.
Im Langhaus wohnten Menschen und Tiere zusammen.
Sie glaubten an Götter wie Wodan, Donar und Frija.
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