Filmmusik
Klasse 11 · Musik · 2:32 Min.
Das Wichtigste
- Filmmusik verstärkt Gefühle, baut Spannung auf und deutet Ort und Zeit an.
- Bei der Paraphrasierung sagt sie dasselbe wie das Bild.
- Bei der Polarisierung gibt sie dem Bild eine Richtung.
- Beim Kontrapunkt widerspricht sie dem Bild.
- Ein Leitmotiv ist ein Thema, das immer wiederkehrt.
Alles zum Nachlesen
Warum bekommen wir im Kino Gänsehaut, obwohl kaum etwas passiert?
Hier lernst du die Aufgaben der Filmmusik, das Leitmotiv und berühmte Beispiele kennen.
Filmmusik verstärkt Gefühle wie Freude, Trauer oder Angst.
Sie baut Spannung auf, oft schon bevor etwas geschieht.
Sie deutet Ort und Zeit an, etwa durch typische Instrumente.
Und sie verbindet Szenen, wenn sie über einen Schnitt hinweg weiterläuft.
Bei der Paraphrasierung sagt die Musik dasselbe wie das Bild.
Bei der Polarisierung gibt die Musik einem neutralen Bild erst seine Richtung.
Beim Kontrapunkt widerspricht die Musik dem Bild. Das wirkt verstörend oder ironisch.
Folgt die Musik jeder Bewegung, heißt das Mickey-Mousing.
Ein Leitmotiv ist ein kurzes, einprägsames Thema für eine Figur, einen Ort oder eine Idee.
Es kehrt im Film immer wieder. So erkennst du eine Figur schon am Klang.
Dabei verwandelt es sich mit der Handlung: Tempo, Tonart oder Instrumente ändern sich.
Die Technik stammt aus der Oper, vor allem von Richard Wagner.
Berühmt ist „Der weiße Hai“: Zwei Töne im Wechsel werden immer schneller und kündigen den Hai an.
In „Star Wars“ haben viele Figuren ein eigenes Leitmotiv.
In „Psycho“ verstärken schrille Streicher den Schock der Duschszene.
In „Spiel mir das Lied vom Tod“ ist eine Mundharmonika das Motiv einer Figur.
Fassen wir zusammen.
Filmmusik verstärkt Gefühle, baut Spannung auf und deutet Ort und Zeit an.
Bei der Paraphrasierung sagt sie dasselbe wie das Bild.
Bei der Polarisierung gibt sie dem Bild eine Richtung.
Beim Kontrapunkt widerspricht sie dem Bild.
Ein Leitmotiv ist ein Thema, das immer wiederkehrt.
Super! Jetzt bist du dran.

